In der Vergangenheit habe ich gelegentlich über die Möglichkeiten von Ableton Live berichtet.
Ich benutze Ableton Live als Hautproduktions-DAW im Studio und habe Live auch immer mal wieder als eine Art Super Looper auf der Bühne eingesetzt. Meine Idee war es Realtime Kompositionen zu erstellen und alle Parts live einzuspielen, damit der Zuhörer nachvollziehen kann, mit welchen Strukturen ich arbeite und wie sich diese durch die Weiterbearbeitung im Computer verändern.
Dinge vorzuproduzieren um sie daraufhin in eine Live Umgebung neu zu arrangieren oder zu remixen wie es DJ´s machen, reichte mir eigentlich nicht aus.
Leider musste ich aber feststellen, dass das ganze auf die Dauer doch etwas anstrengend ist, alles von null an zu kreieren. Der technische Aufwand bringt mit sich, dass man einen beträchtlichen Teil seiner Aufmerksamkeit auf die Hardware richten muss und damit Ressourcen vom eigentlichen spielen des Instruments abzieht. Das kann vollkommen in Ordnung sein, passte nur nicht ganz zu meiner derzeitigen “Back to the Roots Phase”.
Seit einiger Zeit zeichnen sich für mich folgende Entwicklungslinien ab:
#1 Gitarre Solo Konzertprogramm (mit und ohne Loops)
#2 Kompositionen für Kammermusik und Chor
#3 elektroakustische Kompositionen und Verwendung interaktiver Computerpatches

Meine Aufmerksamkeit richtet sich momentan mehr auf die MAX Arbeitsumgebung, mit der ich an interaktiven Computerprogrammen für meine Kompositionen arbeite. Zu Max6 und Max for Live Anwendungen gibt es daher an dieser Stelle bald mehr zu Berichten. Einen Eindruck von dem was mir vorschwebt könnte folgender Link geben.
Blip Shaper Walkthrough from christian bannister on Vimeo.
Trotz alledem habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben Ableton Live in Zukunft auch live einzusetzen.










