Okay, in dieser Folge stelle ich mein Recording System vor, es gibt zwar eine Vielzahl anderer Produkte und Komponenten über die sich sprechen ließe, letztendlich ist meine Produktauswahl aber das Ergebnis intensiver Recherche und das Ergebnis meiner praktischen Arbeit.
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Im Studio benutze ich eine RME Hammerfall Soundkarte, das RME Hammerfall Digiface.
Dies System benutze ich jetzt schon einige Jahre. Ich bin aber immer noch absolut begeistert
vom Sound, der Zuverlässigkeit und der Qualität dieses Gerätes.
Das Direct Monitoring und ein Minimum an Latenz gaben für mich den Ausschlag dieses System zu kaufen.
Ich hatte eine Zeit lang zusätzlich eine M-Audio Firewire Karte, aber die ewigen Abstürze und eine im Vergleich schlechtere Sound Qualität, machen dieses Produkt nicht empfehlenswert.
Im Studio verwende ich sowohl herkömmliches Recording ( Amp und Mikrofone), sowie digitale Amp-Modeller. Hierbei benutze ich einen
Line6 POD X3 Live, einen Line6 POD II,sowie Native Instruments Guitar Rig 3.
Die entsprechende Aufnahmesituation (Demoaufnahme, Produktion oder Gitarren Unterricht) erfordert jeweils einige Überlegungen für welche Lösung ich mich jeweils entscheide, bei den Line 6 Geräten gefallen mir die Clean Sounds sehr gut und manches von den Metal Sounds, bei dem Guitar Rig sind die Crunch und Metal Sounds meine erste Wahl. (Die eingebaute Soundkarte des Line6 X3 live benutze ich nicht. Das Gerät geht über die Line Outs in den Computer.)
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Für meine experimentellen Live Gigs (electronic , sound design und looping) experimentiere ich mit einer Emu 0404 USB Soundkarte. 
Nach dem Desaster mit der M-Audio Firewire Karte, war ich auf der Suche nach einem preiswerten aber stabilen System, auf dass ich mich verlassen kann. Bisher bin ich zufrieden und die Abstriche die man in punkto Sound Qualität machen muss, sind live zu verschmerzen.
Im Grunde bin ich ein konservativer Gitarrist, d.h. ich liebe es auf der Bühne einen Amp hinter mir stehen zu haben. Die Ansprache des Amp, der jeweilige Raum in dem man spielt und die Art wie man Anschlägt ergeben drei Parameter, mit denen jeder erfahrene Gitarrist sofort umzugehen weiß. Digitale Systeme empfinde ich da als steriler, der Sound ist nicht so lebendig.
Ich habe von daher versucht mit traditionellen Amps ein Signal in den Rechner abzuzweigen, dies ist aber mit erheblichen Soundeinbußen (Nebengeräuschen der Mitmusiker) verbunden, deswegen habe ich mich entschieden den Line6 X3 Live auf der Bühne zu benutzen. Das Floorboard macht die Steuerung und das schnelle Wechseln der Sounds sehr angenehm. Guitar Rig 3 würde ich gerne einsetzen, aber mein bisheriger Laptop würde durch die CPU Belastung so sehr in die Knie gehen, dass das Abspielen von Audio Loops und das bearbeiten von VST Midi Instrumenten nicht mehr möglich wäre. Im Zweilfelsfall scheint es mir sinniger die CPU Belastung des Laptop zu schonen wo immer es geht.










