“and now for something completly different …” recommended Britpop

ziemlich viel früher … oder auch … vor langer Zeit ….
entdeckte ich in der Plattensammlung meiner Eltern die
Beatles, und von diesem Tag an, hörte ich deren Musik für eine gewisse Zeit sehr, sehr oft. Zusätzlich begann ich dazu auf dem Tennisschläger als 5. Beatles Mitglied Gitarre zu spielen, ob ich auch gesungen habe ist allerdings nicht mehr belegt.

Britpop
Britpop

Irgendwann entfernte ich mich zwar wieder von diesem ersten Britpop Phänomen, doch dieses Wochenende hatte ich mal wieder eine von diesen britische Stimmungen, welche mich manchmal im Jahr überkommt, und wahrscheinlich ist diese Beatles Affinität auch dafür verantwortlich, dass mir Arbeit an den Songs von und mit Nic Koray so gefällt.

Nun gut. Es existieren heute so unglaublich viele Bands im Erbe der Beatles, die sich ebenfalls auf gute “Hooks” [Fachausdruck für musikalische Haken], und diese spezielle Art Gitarre zu spielen verstehen, welche zwar jeder “metal-ähnlichen Sportlichkeit” entbehrt, aber dafür dem geneigten Zuhörer viele kleine Melodien bietet. Dazu gibt es oft diesen unnachahmlichen Cockney Akzent oder zumindest diese original britische Art, die einfach nicht zu imitieren ist.

Folgende relativ neue Songs sind guten Gewissens zu empfehlen

Radiohead, alles
[für mich sind sie die Band überhaupt]
The Wombats
: Kill the Director, Let´s Dance to Joy Division
[and celebrate the irony ... witzige Lyrics]
Maccabees
: X-Ray, All in your Rows
[nette Stimme]
Foals
: Balloons, Heavy Water
[klingt in etwa wie die Band Battles mit Gesang, ebenfalls eine unglaubliche Live Band die nächste Woche beim Jazz Festival in Moers zu sehen ist ]
Maximo Park
: Books from Boxes, A Fortnight´s Time, Apply some Pressure
[super Gitarrist]
Blood Red Shoes:
You bring me down
[an wen erinnert mich die Stimme von Laura-Mary Carter ?
Sonic Youth ?]
Beatsteaks: Cut off the Top, Meantime
[im strengen nicht wirklich british, aber who cares]
Arctic Monkeys: The View from the Afternoon, Fluorescent Adolescent
[gehypte Band aber trotzdem gute Ideen, checkt noch mal die Stelle bei 1´02´´bei The view]

So bis die Tage, wie man bei uns im Dorf sagt.

WordPressupgrade und Gedanken zu Michael Brecker

so das Upgrade auf WordPress 2.5.1 ist geschafft.
Nachdem die ersten Versuche gescheitert sind, ohne dass ich genau sagen könnte warum das Ganze nicht funktioniert hat scheint jetzt alles bestens zu funktionieren.

In den nächsten Tagen wird sich also herausstellen ob die Neue Software Version mit dem Titel “Michael Brecker”, (der jazz-interessierte Blogger oder Blog Konsument wird zungenschnalzend schmunzeln und zu Ehren des leider viel zu früh verstobenen Jazz Saxophonisten dessen CD´s noch einmal auflegen), ihren Namen verdient trägt und es sich angenehm damit arbeiten lässt. Wobei ich gestehen muss, dass ein Entscheidungskriterium bei der Überlegung mit welcher Plattform ich meine Blog-Ambitionen verwirkliche darin bestand, dass die Software Entwickler von WordPress ihren Versionen Namen berühmter Jazzmusiker gaben.
Und in meinen Augen schien mir dies ein durchaus überzeugendes Argument zu sein.
Hätte WordPress ihre Software nach Politikern, Serienstraftätern, Fußballspielern oder bildenden Künstlern benannt, hätte mich bestimmt für eine andere Software entschieden.

Michael Brecker

Noch einmal zurück zu Michael Brecker. Ich empfehle zum Hineinhören:
“Now you see it … now you don´t”.
Der erste Track “Escher Sketches” rechtfertigt schon den Kauf dieser phänomenalen Platte.
(Der Begriff “Platte” verweist übrigens auf einen Konsumenten der seine musikalische Sozialisation noch zu Zeiten von Vinyl Schallplatten erlebt hat …)